Meine Freundin 'Ana' - von Saskia

8.30 Uhr Im Büro der Schulermittler
Sophie war heute morgen die erste im Büro und beantwortete schon mal ihre Emails als plötzlich ein aufgelöstes Mädchen ins Büro kam.
Das Mädchen war total am zittern und die Tränen liefen ihr am Gesicht runter.
Sophie sagte: Hallo, was ist den mit dir los?. Setze dich erst mal hin und beruhige dich.
Das Mädchen setzte sich auf den Stuhl an Sophies Schreibtisch und bekam ein Glas Wasser.
„Also, Ich ähm ich …...“ stammelte das Mädchen.
Sophie fragte : Wie heißt du denn und wie alt bist du ?
„ Ich heiße Emily und bin 14 Jahre alt“ antwortete Sie.
So und jetzt nochmal ganz in ruhe sagte Sophie. Wieso bist du hier?
„ Also ich habe diesen Brief hier gefunden, ich denke das dieser Brief von meiner Besten Freundin ist“ Emily gab Sophie den Brief und drin stand „Ich kann einfach nicht mehr die ganze Sache mitmachen, ich fühle mich einfach nur noch scheiße und mein Körper ist sowieso das letzte“
Wie heißt den deine Beste Freundin? Emma sagte Emily.
Sophie fragte sie wo sie diesen Brief gefunden hatte, dass Mädchen sagte in der Klasse auf dem Boden.
Sophie entschloss sich Sören anzurufen, und ihm zusagen, dass sie schon mal zur Kaiser Gesamtschule fährt.
Emily und Sophie setzten sich ins Auto um zur Schule zu fahren, denn mit so einem Brief ist nicht zu spaßen.
In der Schule angekommen fragte Sophie Mitschüler aus Emilys Klasse, ob sie etwas über den Brief wissen.
Doch keiner wusste etwas über diesen Brief.
Sophie brachte Emily in die Klasse und sagte das sie sich bei ihr meldet wenn sie etwas neues über den Absender des Briefes weiß.
Als die Ermittlerin gerade zu ihrem Auto gehen wollte, entdeckte sie ein kleines dünnes Mädchen das weinend auf einer Mauer sahs und einen Brief in der Hand hatte.
Sophie ging zu dem Mädchen hin, die den Brief sofort verschwinden lies, doch Sophie war nicht blind und hatte es gesehen.
Sie sagte, Hallo mein Name ist Sophie Koch und ich bin Schulsozialarbeiterin, was hast du den da gerade versteckt?
Das Mädchen guckte Sophie mit verweintem Gesicht an und sagte: Ach das war nur ein Brief aus der Schule.
Achso ja ein Brief aus der Schule.! Antwortete Sophie könnte ich den mal sehen?
Nach langem zögern gab das Mädchen, Sophie den Brief, es war der gleiche Brief den Emily ihr gegeben hatte.
Sophie fragte wie das Mädchen heißt? Sie sagte Emma.
Wieso schreibst du den so Briefe Emma?
Emma fing an zu weinen und sagte Sophie: Ich schreibe diese Briefe, weil ich mich in meinem Körper nicht wohl fühle, ich fühle mich zu dick und kann das einfach nicht mehr ertragen mich so im Spiegel anzusehen.
Emma hast du eine Essstörung? Wenn du mit mir redest kann ich dir helfen.
Nach langem zögern , gesteht Emma unter tränen, Ja ich kann nicht mehr ich bin total fertig.
Sophie sagte: „ gut das du mir das gesagt hast ich kann dir helfen, wir können zusammen zu einer Beratungsstelle gehen“
Emma nickte und sagte: „ Ok, wenn du meinst das es was bringt“
Sophie sagte ihr das sie, sie gleich morgen um 13.30 Uhr von der Schule abholen würde und sie zusammen zu einer Beratungsstelle fahren werden.
Am Nächsten Tag um 13.30 Uhr wartete Sophie vor Emmas Schule, da kam ihr plötzlich Emily zugelaufen.
Sie sagte: „ Emma war heute nicht in der Schule, ich mache mir totale Sorgen. Gestern habe ich noch mit ihr Telefoniert und sie hat sich total aufgelöst angehört, wollte mir aber nicht sagen was war.“
„Ok danke Emily, dass du mir das gesagt hast ich werde mich direkt auf den Weg machen um sie schnellstmöglich zu finden.“antwortete Sophie.
„ Darf ich mit kommen?“ fragte Emily.
Doch Sophie sagte das es schnell gehen müsse und sie ihr Bescheid geben würde wenn sie sie gefunden hatte.
„Hat sie den irgendeinen Platz wo sie hin geht wenn sie alleine sein möchte?“
Emily antwortete: „ Ja, in der alten Heide am See“
Sophie fuhr erst mal zu Emma nach Hause, doch es hatte keiner Aufgemacht.
Dann fuhr sie weiter zur alten Heide am See, doch sie sah Emma nicht.
Nachdem sie zwei mal um den See gegangen ist entdeckte Sophie, Emma auf einem
Baum mit einem Messer in der Hand.
Sophie näherte sich langsam an den Baum und fragte Emma: Hallo Emma ich habe gerade auf dich gewartet wieso warst du nicht in der Schule?“
Sie antwortete: „ Ach das hat doch alles kein Sinn mehr.“
Was hat kein Sinn mehr? Fragte Sophie.
Einfach alles, Ich will nicht mehr in die Schule gehen. Außerdem habe ich einfach kein Lust mehr so rum zulaufen.!
Sophie sagte ihr: komm bitte erst mal runter dann klären wir es unten, wir finden eine Lösung das verspreche ich dir, und ich helfe dir auch dabei.
Emma kletterte runter und war total am weinen.
Sophie und Emma setzten sich auf eine Bank und sie fragte sie: sollen wir es noch mal versuchen zusammen zu einer Beratungsstelle zu gehen?.
Emma antwortete: „ Na gut, Ok wenn du meinst es hilft mir“
Sophie war erleichtert. Am Nächsten Tag gingen beide zu der Beratungsstelle
für Essstörungen(Ana & Mia).
Emma fand es gar nicht so schlimm und war von der Beratung begeistert sie hat sich entschlossen das weiter zumachen.
Emma versprach ihrer Besten Freundin Emily das sie in Zukunft sofort zu ihr kommt wenn was ist.
Und die Schulermittler waren sehr froh das es noch einmal so gut ausgegangen ist.!
3.1.12 15:28


Ungewollte Schwangerschaft - von Saskia

Die Schulermittler waren schon kurz nach Schulbeginn an der Kreuzbach Gesamtschule, um einen Fall abzuschließen. Als sie sich von einer 7. Klasse verabschiedeten und das Schulgebäude verlassen wollten, kommt ihnen eine Frau entgegen.

Frau: „Hallo, sind sie nicht die Schulermittler?“
Sören: „Ja, das sind wir. Wo brennt's?“
Frau: „Gut, dass ich sie treffe. Mein Name ist Marianne Meier, ich wollte gerade meine Tochter Verena abholen. Sie ist in letzter Zeit so still und schließt sich oft in ihrem Zimmer ein. Ich komme nicht an sie ran, bin alleinerziehend und weiß jetzt nicht was ich machen soll! Vielleicht wird sie gemobbt, ich weiß es nicht. Vielleicht können sie in der Klasse mal nachsehen?“
Sophie: „In welche Klasse geht sie?“
Marianne: „In die 9a. Aber wenn sie wollen, können sie gerne heute Nachmittag vielleicht mal vorbeischauen, ich wohne in der *******Straße ***.“
Sören: „Okay, wir kommen heute Nachmittag mal vorbei und sprechen mit ihrer Tochter.“

- 15 Uhr bei Familie Meier -
Marianne: „Da ist ihr Zimmer, dort finden sie sie.
Sophie klopft und macht die Tür auf. Verena wirkt überrascht und versteckt schnell einen Zettel in dem nächsten Schrank.
Sophie: „Hallo, ich bin Sophie von den Schulermittlern. Darf ich mal fragen, was du da eben versteckt hast?“
Verena: „Ähm, nicht wichtig, war nur ein Arbeitsblatt von Mathe.“
Sophie geht zu dem Schrank und holt den Zettel heraus. Verena wollte schnell noch nach ihm greifen, doch Sophie war schneller.
Sophie: „Nach Mathe sieht das aber ganz und gar nicht aus. „
Sophie liest vor: „Mein Leben hat keinen Sinn mehr. Er hat es mit mir getan, ich wollte es nicht. Jetzt ist es passiert. Keiner merkt etwas davon, er nutzte mich nur aus. Ich will nicht mehr leben.... keiner versteht mich.“
Verena greift nach dem Zettel, doch Sophie fasst sie ans Handgelenk. Sie macht den Ärmel hoch, sieht aber keine Ritzspuren.
Verena: „Ich ritze mich nicht, das können sie doch wohl sehen. Was wollen sie hier?“
Sophie: „Wir machen uns Sorgen um dich. Dieser Zettel... was ist passiert?“
Verena: „Geht dich gar nichts an. Geh bitte.“
Sophie verlässt den Raum. Sören und Sophie verabschieden sich.

-nächster Tag -
Sophie und Sören kommen zur 6. Stunde in die Schule, um bei der 9a den Sportunterricht zu sehen. Dort können sie gut beobachten, ob die Klasse Verena mobbt oder ähnliches. Da es die letzte Stunde ist, wollen sie Verena nach Hause begleiten. Den beiden Schulermittlern fällt auf, dass Verena sich in allem sehr zurückzieht.
Da Verena in der Nähe der Schule wohnt, begleiten sie sie zu Fuß nach Hause.
Sören: „Was war denn jetzt mit dem Zettel? Was hat das zu bedeuten?“
Sophie: „Wir wollen dir nur helfen. Dazu musst du uns es erzählen. Warum bist du so blass? Geht’s dir nicht gut?“
Verena verschwindet hinter den nächsten Busch und übergibt sich. Als sie wieder hervorkommt, fängt sie an zu weinen.
Sophie: „Was ist denn los mit dir?“ Sie nimmt Verena in die Arme.
Sören: „Hast du was Falsches gegessen, bist du krank oder was ist denn los?“
Verena: „Nein... ich bin schwanger.“
Sophie: „Oh.. weiß deine Mutter Bescheid?“
Verena: „Nee...“
Verena rennt los, direkt in das Gebäude, wo sie wohnt, klingelt aber wo anders und verschwindet im Gebäude. Sophie und Sören rennen hinterher, doch sie erwischen sie nicht mehr. Sie klingeln bei der Mutter von Verena und fragen, wo sie hingelaufen sein könnte. Mit der Schwangerschaft wollten sie die Mutter noch nicht konfrontieren.

Marianne. „Sie hat einen guten Freund, der wohnt im 7. Stock. Dort könnte sie sein.Aber Moment, der ist in der 12. Klasse, er ist bestimmt noch in der Schule! Oh Gott,was will sie den dort?“
Sophie und Sören verabschiedeten sich.Da Sophie den Selbstmordbrief entdeckt hatte, ruft sie Susanne an, die von dem Fall schon erfahren hatte.
Als die Kommissarin eintrifft, hasten sie gemeinsam die Treppe zu der Wohnung hoch, da sie Schlimmeres vermeiden wollen. Die Tür steht offen, alle dringen in die Wohnung ein. Sie sehen Verena, wie sie auf der Fensterbank sitzt, die Beine hängen schon draußen. Sophie geht alleine zu ihr, um sie vom Fenster wegzunehmen. Sie spricht einfühlsam mit dem Mädchen, bis sie heruntersteigt und das Fenster verschließt. Die Schulermittler setzen sich auf das Bett zu Verena.
Sophie: „Jetzt erzähl doch bitte mal, was mit dir los ist! Du musst es uns jetzt mal erzählen, sonst können wir dir nie helfen.“
Susanne: „Wer wohnt hier eigentlich und wie bist du hier reingekommen?“
Verena: „Den Schlüssel habe ich von meinem Freund.. im Sportunterricht habe ich den Schlüssel aus den Wertsachen genommen und hier wohnt er.“ Sie fängt an zu weinen.
Sophie tröstet sie und sagt: „Und er ist der Vater des Kindes?“
Verena flüchtet in den nächsten Raum und will die Tür zumachen, doch Sören hält sie fest auf.
Sophie wird böse. „Das hat jetzt keinen Sinn mehr, komm her, wir müssen reden. Ist er der Vater und warum bist du so traurig und was hat dieser Brief auf sich? Ich nehme mal an, dass das „er hat es mit mir getan aber ich wollte es nicht“ bedeutet, dass du unfreiwillig mit ihm geschlafen hast und jetzt schwanger bist?“
Verena: „Ja, das stimmt. Er ist nicht mein Freund, er hat mit mir schlafen wollen, ich wollte es nicht. Dann ist es passiert, ich bin schwanger und habe es ihm erzählt. Er rastete erst aus, dann sagte er, wir müssen jetzt erst so tun, als wären wir zusammen, damit keiner rauskriegt, dass er mich eigentlich vergewaltigt hat.“

Sophie tröstet sie und Susanne sagt: „Gut, dass du das jetzt gesagt hast, wir werden auf jeden Fall Anzeige erstatten und er wird seine Strafe bekommen. Wie alt ist er?“
Verena: „Gerade 18 geworden.“
Susanne: „Gut, dann müsste er eigentlich wissen, dass das falsch war, was er getan hat.“
Sophie: „Willst du das Kind denn behalten?“
Verena: „Ja, auf alle Fälle.“
Sören: „Dann schlage ich vor, wir gehen runter und du erzählst es deiner Mutter.“

- Im Hause Meier's -
Verena: „Ich... bin schwanger...“
Marianne: „Was? DU bist schwanger? Oh weia... aber das werden wir hinkriegen! Willst du das Kind denn behalten?“
Verena: „Ja, klar will ich es behalten. Abtreiben kommt gar nicht in Frage!“
Marianne: „Okay, komm, wir schaffen das.“ Sie umarmt ihr Mädchen. „Wer ist der Vater?“
Verena: „Jonas... er.. hat mit mir geschlafen, ich wollte es nicht... das Kind werde ich trotzdem behalten.“
Marianne. „Oh Gott mein armes Ding, aber der wird seine Strafe bekommen.“

Sören unterhält sich nochmal ausgiebig mit Marianne, was genau vorgefallen war und welche Strafen Jonas bekommen könnte. In der selben Zeit reden Susanne und Sophie nochmal einfühlsam mit Verena in ihrem Zimmer.
Susanne: „Und das mit dem Selbstmord, das machst du bitte nie wieder. Wir werden dafür sorgen, dass Jonas eine gerechte Strafe bekommt und er dich in Ruhe lässt.“

Sophie: „Und das mit dem Kind.. wenn du Hilfe brauchst, lass dich beraten, du könntest auch in ein Mutter-Kind-Heim ziehen, aber mach erst einmal deine Schule fertig. Deine Mutter versteht dich, ich bin mir sicher, sie wird dir helfen.

- 1 Jahr später -
Das Schulermittlertrio macht sich auf den Weg zur Eisdiele, um sich mit Verena zu treffen. Dort wartet sie auch schon mit einem Lächeln im Gesicht und einen Kinderwagen an der Hand.
Sophie: „Heyy, wie geht es dir? Och das Baby ist aber süß!“
Verena: „Mir geht es gut und ich wollte mich nochmal bei euch bedanken!“
Susanne: „Ach kein Problem, das haben wir gerne gemacht. Jonas hat eine Bewährungsstrafe bekommen. Und wenn du nochmal Hilfe brauchst, hier ist unsere Karte. Melde dich dann aber auch schnellstmöglich.“
Sören steht am Kinderwagen und betrachtet das Kind. Grinst es an und macht weiter faxen.
Sophie und Susanne verabschieden sich.
Susanne: „Sören, jetzt komm!“

Sie verlassen die Eisdiele und freuen sich, dass der Fall ein gutes Ende hat
3.1.12 15:29


Familie ist nicht immer toll - von Elfenmädchen

Sophie Koch und Sören Petersen wurden an das Kelheimer-Gymnasium gerufen, weil sich eine Lehrerin große Sorgen um eine Schülerin macht. Die Lehrerin berichtet, dass das Mädchen sich sehr verändert hat in der letzten Zeit. Sie schreibt schlechtere Noten, ist ruhiger geworden und außerdem ist der Lehrerin aufgefallen, dass sie auch bei 27°C lange Pullis anhat, was sie nicht verstehen kann. Sophie und Sören merken wie beunruhigt die Lehrerin ist und gehen deshalb in die Klasse des Mädchens. Von der Lehrerin haben sie erfahren, dass sie Merle heißt, 14 Jahre alt ist und in die Klasse 8a geht. Außerdem wissen sie jetzt, dass Merle’s Eltern geschieden sind und Merle keinen Kontakt zu ihrem Vater hat. Die Klasse hat gerade Sport, deswegen gehen Sophie und Sören zur Sporthalle und erkundigen sich bei ihrem Sportlehrer, wo Merle ist. Er sagt, dass sie nicht da ist. Die Schulermittler sind überrascht und fragen ihre Klassenkameraden, wo sie sein könnte. Niemand gibt eine konkrete Antwort, doch sie sagen, dass Merle sich sehr verändert hat. Sophie und Sören rufen Susanne an und berichten ihr von den Ereignissen des Vormittags.

Als sie gerade ins Büro fahren wollen kommt ihnen ein Mädchen entgegen, dass genau zu der Beschreibung der Lehrerin passt. Sie sprechen sie an, doch sie reagiert nicht. Sie scheint völlig abwesend zu sein. Sophie ist verwundert und geht dem Mädchen nach. Erst als Sophie sie am Arm greift, bleibt das Mädchen stehen. „Hallo, ich bin Sophie Koch. Ich bin vom Amt für Jugend, Familie und Soziales. Bist du Merle?“ , sagte Sophie. Das Mädchen zögert, doch dann antwortet sie: „Ähm ja, das bin ich. Was wollen Sie von mir?“ – „Deine Lehrerin und deine Klasse machen sich Sorgen. Sie sagen, dass du dich sehr verändert hast.“ Sie sagt: „Aha!“ , dreht sich um und geht. Aber Sophie lässt nicht locker: „Wieso haust du denn jetzt ab? Hey Merle?“ – Sie antwortet nicht. Vor dem Klassenzimmer dreht Merle sich um und sagt: „Macht es Spaß mir hinterher zu rennen? Ich hab jetzt Unterricht, also können Sie mich bitte in Ruhe lassen?!“

Sophie geht zurück zum Auto und sagt Sören, dass das Mädchen total abblockt. Die Beiden beschließen zu Merle’s Mutter zu fahren, deren Adresse sie ebenfalls von der Lehrerin erhalten haben. Als sie vor der Tür stehen und klingeln macht ihnen niemand auf. Sie beschließen nochmal zur Schule zu fahren und Merle nach dem Unterricht nach Hause zu fahren. Merle ist sichtlich genervt als die Schulermittler schon wieder vor der Klassenzimmertür stehen. „Merle, wir würden dich gerne nach Hause fahren! Wir waren vorher schon bei deiner Mutter, allerdings hat uns niemand aufgemacht!“ – „Was erwarten Sie? Meine Mutter arbeitet.“

Sophie ist aufgefallen, dass Merle auch heute, an einem warmen Sommertag, einen langen schwarzen Pulli anhatte. Als sie sie darauf anspricht blockt das Mädchen wieder total ab. Bei Merle zu Hause angekommen, steigt sie aus und sagt: „Danke für’s heimfahren.“ Sie dreht sich um und geht zielstrebig auf die Haustür zu. Als sie merkt, dass Sophie und Sören ihr nachgehen, wirft sie ihnen einen genervten Blick entgegen und sagt, dass sie verschwinden sollen.

Sophie merkt, wie aufgebracht das Mädchen ist und will sie nicht alleine lassen. Doch Merle weigert sich die beiden ins Haus zu lassen. Sören geht zurück zum Auto, ruft Susanne an und sagt, dass sie die Familie mal überprüfen soll. Sie sagt, es gibt nichts auffälliges, außer dass ihre Mutter den Führerschein verloren hat, wegen Alkohol am Steuer.

Währenddessen bestätigt sich Sophie’s Verdacht. Sie fragt Merle, ob sie ihr bitte mal ihre Arme zeigen kann. Sie sagt: „Nein!“ Doch Sophie lässt nicht locker. Sie nimmt ihren Arm und drückt fest zu. Merle zuckt vor Schmerz zusammen. Nun wehrt sich das Mädchen nicht mehr und Sophie kann ihre Arme anschauen. Narben über Narben. Lauter rote Striche. Sophie fragte sie, wieso sie das macht. Daraufhin steht Merle auf und versucht zu gehen. Sophie: „Merle, du kannst nicht immer abhauen. Ich möchte dir nur helfen und das weißt du ganz genau. Du kannst mir vertrauen. Und das ist langsam kein Spaß mehr!“ Merle merkt, wie sauer Sophie mittlerweile ist und sagt, dass Sophie es sich doch selbst anschauen soll. Sie gibt ihr den Haustürschlüssel. Sophie weiß nicht, was sie erwartet und ist deswegen auch dementsprechend nervös.


Auf den ersten Blick wirkt alles normal. Sie schaut in jedes Zimmer, im dritten Zimmer sieht sie eine Frau liegen. Vermutlich Merle’s Mutter. Sie will sie ansprechen, doch dann sieht sie die ganzen Bier- und Sektflaschen. Sie merkt wie betrunken ihre Mutter ist und ruft einen Krankenwagen. Danach geht sie wieder raus und Merle ist verschwunden. Sie geht zu Sören und die beiden fahren ins Büro.

Am nächsten Tag fahren sie wieder zur Schule, doch Merle ist nicht da. Unentschuldigt. Sie fragen sich rum, doch niemand weiß etwas. Am Abend spazieren die beiden durch den Park in der Nähe des Büro’s und sehen Merle auf einer Parkbank sitzen. Neben ihr eine Rasierklinge und eine Bierflasche. Eine leere Bierflasche. Sie sitzt dort mit angewinkelten Beinen, ihr Kopf liegt auf ihnen. Sören fragt, ob sie die ganz allein getrunken hat. Sie hebt den Kopf, nickt und die Schulermittler sehen ihre verweinten Augen. Sophie setzt sich neben sie, schaut ihre Arme an. Sie sieht 2 neue, sehr tiefe Schnitte. Sie sagt: „Merle, ich habe deine Mutter gestern betrunken gesehen. Ist das jeden Tag so?“ – „Ja.“ – „Sie ist im Krankenhaus, willst du sie sehen?“ – „Nein. Ich will sie nicht mehr sehen.“ – „Wie lange geht das schon so?“ – „Seit den letzten 3 Jahren. Sie hatte zwischendurch aufgehört, aber anscheinend hat sie es nicht geschafft.“ Merle bricht weinend zusammen, Sophie nimmt sie in den Arm. Merle setzte sich wieder gerade hin und sagt: „Ich hätte es so gerne jemandem gesagt!“ Darauf antwortet Sophie: „Aber warum hast du das nicht gemacht?“ – „Ich hatte Angst. Ich habe Zettel gefunden, auf die meine Mutter geschrieben hat, dass sie sich umbringen wird, wenn ich es jemandem sage. Ich wollte das nicht.“

Sophie nimmt sie wieder in den Arm und die Schulermittler bringen auch sie ins Krankenhaus, um ihre Schnitte am Arm behandeln zu lassen.

Ein paar Tage später haben Sophie und Sören einen Therapieplatz für Merle gesucht und wollen sie nun dort hinfahren. Sophie freut sich, als sie ein kleines Lächeln auf Merle’s Gesicht sah.
3.1.12 15:31


Veränderungen - von Jasmin

Sophie und Sören haben am Goethe-Gymnasium den Schulschwänzer Nico dazu gebracht, wieder in die Schule zu gehen. Bevor die beiden die Schule verlassen, will Sophie noch schnell aufs Klo. „Aber beeil dich!“, meint Sören. Als Sophie am WC ist, sieht sie ein junges Mädchen, das sich gerade übergibt. Besorgt fragt Sophie: „Ist alles in Ordnung bei dir?“ Das Mädchen antwortet nur knapp „Jaja“. „Ist dir schlecht oder bist d-“, doch da ist das Mädchen schon zur Tür hinaus. Verwirrt bleibt Sophie auf der Toilette

zurück. Als sie dann aus dem WC kommt, sieht sie das Mädchen, wie es gerade lautstark mit einem anderen Mädchen streitet. Dann dreht sie sich um und geht wütend weg. Sophie will wissen, was da los ist, und geht zu dem zurückgebliebenen Mädchen. „Hallo, ich bin Sophie, ich bin Schulsozialarbeiterin. Was ist denn da los mit euch zwei?“ „Ich heiße Antonia. Das war Hannah (15), meine eigentlich beste Freundin. Aber seit ein paar Tagen ist sie so komisch... Wir streiten nur noch, ich mache mir echt Sorgen.“ Antonia erzählt Sophie noch, dass Hannah in letzter Zeit extrem gereizt und launisch ist, aber auch sehr unglücklich wirkt. Sophie bietet

ihre Hilfe an, und Antonia nimmt diese gerne an. Dann kommt Sören um die Ecke. „Hier steckst du!“ Sophie stellt Sören und Antonia vor,

dann verabschiedet sich diese auch schon wieder. Sophie und Sören fahren ins Büro und erzählen Susanne dort von dem neuen Fall. Sie beschließen, am nächsten Tag wieder in die Schule zu fahren, um mit Hannah zu sprechen.Am nächsten Tag sehen die Schulermittler Hannah in einer großen Pause allein am Schulhof. Sophie und Sören gehen zu deren Freundin,

die ganz in der Nähe mit ihrer Clique steht. Sören fragt die Mädchen, ob ihnen was an Hannah aufgefallen ist. Die Freundinnen von Hannah erzählen, dass sie total anders geworden ist. „Sie redet kaum noch, unternimmt nichts mehr mit uns, sie ist nämlich lieber allein, und vor einer Woche hat sie plötzlich mit Tobi, ihrem Freund, Schluss gemacht! Einfach so! Ich versteh‘ sie echt nicht mehr.“ Sören fragt, wo er Tobi finden kann und macht sich dann auf dem Weg.

Während Sören Tobi sucht, geht Sophie auf Hannah zu, und als Hannah das bemerkt, springt sie auf und geht schnell weg. Aber Sophie lässt sich nicht abschütteln und geht ihr nach. „Hannah? Hannah, warte doch mal!“ Hannah bleibt stehen und funkelt Sophie wütend, aber auch unsicher an. „Hallo Hannah, ich bin Sophie vom Amt für Jugend, Familie und Soziales. Kann ich kurz mit dir sprechen?“ - „Wenn‘s sein muss.“ - „Ich wollte eigentlich nur nachfragen, ob bei dir alles OK ist. Deine Mitschülerinnen haben

nämlich erzählt, dass es dir in letzter Zeit nicht so gut geht.“ - „Mir geht es wunderbar. Kann ich jetzt gehen??“ Aber Sophie hat einen Verdacht und spricht Hannah ganz offen daraufan. „Kann es sein, dass du schwanger bist?“, fragt sie. Hannah schaut im ersten Moment entsetzt, aber dann ruft sie: „Nein! Und jetzt lass mich endlich in Ruhe!“ Sie dreht sich um und verschwindet schnell. In der Zwischenzeit hat Sören Tobi (16) gefunden. Er stellt sich vor und fragt nach Hannah.

Tobi erzählt: „Ja, also, das war ziemlich komisch. Wir waren seit ungefähr eineinhalb Jahren zusammen und letzte Wocheist sie dann hergekommen und hat Schluss gemacht, ohne Grund! Dabei sind wir total verliebt gewesen. Ich hab sie auch gefragt warum und so, aber sie hat gesagt, das ginge mich nichts an.“ Sören bedankt sich und geht dann Sophie suchen. Sophie erzählt ihm von ihrem Verdacht, und Sören glaubt das auch. Plötzlich sehen die beiden Hannah unter der Treppe sitzen, sie weint. Sören meint, er geht sich einen Kaffee holen, Sophie setzt sich neben Hannah. „Ich bin nicht schwanger“, sagt Hannah mit tränenerstickter Stimme. Sophie versucht

Hannah klar zu machen, dass das keine Schande ist und jedem Mädchen passieren kann. „Du kannst mir vertrauen“, sagte Sophie. „Ich will dir nur helfen.“ Hannah schweigt lange, aber dann schaut sie Sophie an und sagt leise: „Ich wollte das doch nicht. Was soll ich jetzt machen?“

Sie erzählt, dass sie vor einer Woche einen Test gemacht hat und als er positiv war, hat sie mit Tobi sofort Schluss gemacht, weil sie nicht wusste, was sie tun sollte. Sophie ist froh, dass Hannah es jetzt gesagt hat und tröstet das Mädchen. Sie bietet ihr an, mit ihr zu einer Schwangerschaftsberatung für junge Mädchen zu gehen, und Hannah nimmt das Angebot an.Zehn Tage später ist Hannah wieder fröhlich. Sie hat sich entschlossen, das Baby zu behalten. Als sie es Tobi erzählt,steht der voll hinter ihr und unterstützt sie. Die beiden sind wieder ein Paar und auch mit Antonia hat sich Hannah ausgesprochen. Sophie und Sören sind sehr zufrieden mit sich und feiern den gelösten Fall mit einer ordentlichen Pizza
3.1.12 15:32


Harte Zeit - von LadyAnonym

Sophie Koch und Sören Petersen wurden an die Bernstein-Gesamtschule gerufen, da sich eine Lehrerin große Sorgen um eine Schülerin macht. Nach der Ankunft der Schulermittler erfahren die beiden im Gespräch, dass die Schülerin namens Jana in letzter Zeit stark in ihren Leistungen abgesunken ist und oft weinend im Unterricht sitzt.
Sophie und Sören fangen nach dem Unterricht Jana ab und Sophie versucht gleich mit ihr zu sprechen. Jana schaut betroffen, als Sophie und Sören sich als Schulsozialarbeiter vorstellen und ihr klarmachen, dass sie ihretwegen hier sind. Sie blockt ab und läuft weg.
Am gleichen Abend fahren Sophie Koch und Sören Petersen zu Susanne Kaspary ins Büro, um ihr von dem neuen Fall zu berichten. Susanne bestätigt die Beiden darin, dass sie weiter an Jana dranbleiben sollen.
Also fahren Sören und Sophie am nächsten Tag wieder zur Bernstein-Gesamtschule, um nochmals zu versuchen, mit Jana zu sprechen. Sophie spricht sich mit Sören ab, dass sie erst einmal alleine mit dem verschlossenen Mädchen sprechen möchte. Sophie betritt das Klassenzimmer und erfährt von der Klassenlehrerin, dass Jana gerade weinend rausgegangen ist. Sophie sucht Jana und findet diese schließlich weinend auf der Toilette.. Jana sieht sehr aufgelöst aus und Sophie nimmt die 17-Jährige erstmal in den Arm. Dann frägt sie einfühlsam, was denn los ist. Jana antwortet schließlich, dass sie von ihrem Vater geschlagen wurde. Ein Jahr lang. Immer wieder. Er hat sie fertig gemacht. Psychisch und physisch. Sie fühlt sich so ungeliebt von ihm und so ungewollt. Die Erinnerungen lassen sie nicht mehr glücklich werden. Jana sinkt schließlich weinend zu Boden. Sophie nimmt die 17-Jährige noch einmal in den Arm und versucht ihr zu erklären, dass es eine Lösung gibt. Dabei entdeckt sie Janas Arme.. sie sind mit Schnitten versehen und alten Narben von ausgedrückten Zigaretten. Sophie erschrickt und nimmt die 17-Jährige, die sich kaum beruhigt hat noch einmal in den Arm.
Sophie und Jana gehen in einen leeren Raum in der Schule. Dort erklärt Sophie Jana, dass es ganz wichtig ist, dass sie eine Therapie macht. Sie kann ihre Erinnerungen alleine nicht mehr verarbeiten. Sophie bietet Jana an, dass sie diese übernehmen kann und ihr unbedingt helfen möchte. Sophie nimmt Jana noch einmal in den Arm und freut sich, als sie ein kleines Lächeln in Janas Gesicht entdeckt.
3.1.12 15:33


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