Vergangenheit - von Vero

Sophie Koch und Sören Petersen wurden an die GHS gerufen um dort in der Klasse 9a über das Thema Ritzen aufzuklären.
Als Sophie und Sören dort ankamen wurden sie von dem Klassenlehrer sehr nett empfangen und auch die Klasse schien sehr nett zu sein.
Also fingen sie an.
Zuerst einmal fragten sie die Klasse ob sie denn wüssten wieso Jugendliche sich Ritzen würden so entstand ein sehr langes und ausführliches Gespräch zwischen den Sozialarbeitern und der Klasse.
Schon die ganze Zeit war Sophie ein Mädchen in der ersten Reihe aufgefallen was sich sehr nachdenklich und ruhig verhielt als Sören gerade mit der Klasse sprach fragte Sophie den Lehrer wie das Mädchen heißt? ‘’Vanessa heißt sie, ist erst vor kurzem in die Klasse gekommen’’ antwortete der Lehrer. Als Vanessa dann ohne ein Wort aus der Klasse lief war Sophie klar mit dem Mädchen stimmt etwas nicht.
,, Sören ich gehe mal hinter her’’ Sören nickte und Sophie rannte dem Mädchen regelrecht hinterher. ,, Vanessa!!! Warte mal!’’ Doch Vanessa blieb nicht stehen und schloss sich auf der Toilette ein. Da Sophie weis wie sie mit Jugendlichen umgehen muss in solchen Situationen also versucht sie mit Vanessa zu reden. ,, Vanessa ich bin Sophie Koch von Amt für Jugend und Soziales mach bitte die Türe auf redete Sophie einfühlsam auf sie ein. ,, Wieso ?’’ Sophie merkte das Vanessa am Weinen war und versuchte es mit noch mehr einfühlvermögen. ,, Ich möchte mit dir reden, ich merke doch das es dir nicht gut geht Hey wenn du Probleme hast ich kann dir helfen komm bitte raus’’ Die Worte trafen Vanessa und sie machte die Tür auf vor Sophie stand jetzt ein Mädchen was total verängstigt und verweint aussah. Sophie legte ihre Hand auf ihre Schulter doch Vanessa weichte sofort aus. ,, Ich möchte dir nichts tun möchte nur mit dir reden, was ist los mit dir? Wieso bist du gerade weg gelaufen und wieso hast du denn geweint’’ Vanessa wollte reden doch sie konnte nicht.,, Ach egal das hat nichts zu bedeuten , es hat sich noch nie einer für meine Probleme interessiert warum sollten ausgerechnet sie anders sein meckerte Vanessa rum. Sophie merkte das sie so nicht weiter kommt.,, Ok ich merke das du jetzt nicht reden willst sollen wir dich nach der Schule nach Hause fahren. Vanessa nickte und ging in die Klasse wo gerade Sören raus kam. ,, Und was ist mit dem Mädchen fragte er. ,,Ich weis es nicht sie möchte nicht mit mir reden sie hat geweint und als ich die hand auf ihre Schulter gelegt hab ist sie einen Schritt zur Seite gegangen wir bringen sie nach der Schule nach Hause ich rufe eben Susanne an und sage bescheid,, Sören war verwundert über das verhalten denn er hatte es noch nie erlebt das ein jugendlicher bei Sophie Koch auf Seite gegangen ist wenn sie jemanden angefasst hatte.
Sophie informierte Susanne über dieses Ereignis und dann wartete sie gemeinsam mit Sören auf dem Schulhof.
Als der Unterricht vorbei war kam Vanessa auf die zwei zu ,, Können wir jetzt los?,, Natürlich sagte Sophie. Auf der ganzen Autofahrt sagte Vanessa kein Wort. Als sie dann angekommen waren brachten sie Vanessa noch rein und redeten mit den Eltern doch alles schien in Ordnung zu sein. Sophie ging noch einmal zu Vanessa ins Zimmer.,, Wenn du reden willst hier ist meine Karte ,, Vanessa guckte sie dankend an und machte Musik an. Sophie und Sören wussten das sie heute keine Chance mehr hatten und fuhren zu Susanne ins Büro um sie über den ganzen Fall und der neuen Erkentnisse zu informieren.
Susanne berichtete das Vanessa eine strafakte hat wegen Vortäuschen einer Straftat. Sophie und Sören waren geschockt denn so haben sie Vanessa nicht eingeschätzt. Zusammen beschlossen sie am nächsten Tag noch einmal in der Schule nach ihr zu schauen.
Den Morgen danach machten Sophie und Sören sich schon sehr früh auf den Weg zur Schule als Sophie einen Anruf von der besten Freundin Monique bekam. ,, Sophie Koch? Hallo ich bin Monique die beste Freundin von Vanessa ich habe ihre Karte bei ihr in der Tasche gefunden Vanessa hat mir eine Sms geschrieben das sie so nicht mehr weiter leben kann und seid dem an erreiche ich sie nicht mehr,, Sophie Koch reagiert sofort ,,Mache dir keine Sorgen wir werden sie suchen danke das du bescheid gesagt hast.. Sofort ruft Sophie Susanne an um einen Suchtrup zusammen zu stellen. Als Sophie dann schließlich Vanessa an einem See fand näherte sie sich Vanessa langsam. ,, Vanessa ! Ein Glück habe ich dich gefunden was machst du denn für Sachen deine beste Freundin macht sich sorgen,, Vanessa sagte nichts und fing an zu Weinen. Sophie nahm sie vorsichtig in den Arm ,, Hey was ist denn los?`’’ Dann sah sie das ihr Pulover am Arm voller Blut war. ,, Was hast du da gemacht?’’ Vanessa schaute Sophie an ,, Ich kann einfach nicht mehr’’ Zeig mir bitte mal deinen Arm sagte Sophie einfühlsam. Diesmal tat Vanessa das auf dem Arm hatte sie Sophie geritzt. Sophie war geschockt wieso ritzt du meinen Namen in deinen Arm? ,,Ich möchte mit dir reden aber ich kann es nicht , es tut gut endlich jemanden zu haben der sich für einen interessiert und sich kümmern will aber ich kann nicht über meine Probleme reden dafür ist zuviel passiert,,. In der Zwischenzeit trafen auch Sören und Susanne am See ein sie waren froh das sie Sophie und Vanessa gefunden hatten und sahen den Arm. Beide waren geschockt beschlossen aber Sophie mit dem Mädchen alleine zu lassen da Sophie die erfahrene ist. Sophie sprach das Mädchen auf die Anzeige an. Jetzt fing Vanessa erst richtig an zu weinen und lief weg. Sophie sprang auf und rannte ihr sofort hinterher sie erwischte Vanessa ,, Bitte rede mit mir wieso hast du diese Anzeige was ist los mit dir? Ich will dir doch nur helfen’’ Vanessa faste vertrauen ,,Ich habe eine schlimme Vergangenheit hinter mir ich wurde mit 14 Missbraucht habe erst mit 16 die Anzeige gemacht weil ich mich nicht eher getraut habe doch die Polizei hat mir nicht geglaubt und ich wurde bestraft obwohl ich die Wahrheit gesagt hatte ich kann das einfach nicht mehr ertragen,, Sophie schossen die Tränen in die Augen das hatte sie nicht gedacht sie nahm Vanessa in den Arm. ,,Wie alt bist du denn jetzt? ‘’ Ich bin 17 Sophie sprach sie vorsichtig auf das Ritzen und den Täter an,, Seid wann ritzt du dich denn? Und wer hat dir das denn angetan ?’’ Vanessa hatte angst das konnte Sophie merken doch trotzdem bekam Sophie eine antwort,, Ich ritze mich seid 2 Jahren und den Täter kannte ich nicht ich habe 3 Monate auf der Straße gelebt da ist es passiert weil meine Familie einfach für mich gestorben ist keiner interessiert sich da für mich alles mache ich falsch meine Mutter geht fremd und als ich ihr davon erzählte beschimpfte sie mich als Lügnerin und Enttäuschung als Tochter,, Sophie konnte das alles nicht glauben 10 Minuten lang stand Sophie mit Vanessa dort und nahm sie einfach nur in den Arm.

,, Ich werde mit Susanne reden wir erzählen ihr das sie ist von der Krimialpolizei und dann werden wir eine neue Anzeige machen und eine Therapie für dich suchen das du von dem Ritzen los kommst. Und wir werden dich nach Hause fahren und mit deinen Eltern reden wir werden dich unterstützen.’’ Vanessa stimmte zu.
Sophie Sören und Susanne redeten mit den Eltern endlich wurde auch Ihnen bewusst das sie viel Falsch gemacht hatten und unterstützen Ihre Tochter jetzt.

Vanessa fing eine Therapie an und hatte weiterhin noch guten Kontakt zu Sophie also schrieb Vanessa sie noch ein letztes mal an.,, Hallo Sophie, ich würde gerne noch einmal mit dir reden komm bitte um 18 Uhr zum See’’

Sophie kam auch,, Was gibt es denn ? Wie geht’s dir jetzt?’’ Mir geht es jetzt besser ich wollte mich bei dir bedanken das du nicht locker gelassen hast und mir den Mut und die Kraft gegeben hast,, Das ist doch kein Problem sagte Sophie und lächelte und nahm Vanessa noch einmal in den Arm.
,,Wenn in Zukunft noch irgendwas ist dann weist du das du dich immer melden kannst,, Ja das weis ich Danke Sophie’’
Sophie war froh Vanessa geholften zu haben und hatte Vanessa so sehr ins Herz geschlossen das sie bis jetzt Vanessa zwischendurch besuchte.
3.1.12 15:36


War es ein Fehler - von Vero

Sophie Koch und Sören Petersen sind auf den Weg zur Europaschule um dort über das Thema Schwangerschaft und Verhütung zu reden die Klassenlehrerin hatte die 2 gebeten weil schon viele in ihrer Klasse einen festen Freund haben.
Da Sophie und Sören das Thema selber sehr wichtig finden machen sie das auch gerne. Kaum sind sie angekommen werden sie schon von allen begrüßt denn die 2 sind in dieser Schule schon sehr bekannt und werden sehr gemocht.
Auch in der Klasse freuen sich alle auf die beiden und alle interessieren sich sehr für das Thema.
Sophie stellte die erste frage an die Klasse,, Was würdet ihr denn machen wenn ihr plötzlich Schwanger werdet mit 16 ?’’ ,,Ich würde das Kind bekommen und groß ziehen Abtreibung wäre Mord waren die häufigsten Antworten. Doch es gab auch manche die sagten ich würde so früh niemals ein Kind bekommen.
Plötzlich steht eine Schülerin auf,, Was wisst ihr schon? Ihr habt doch gar keine Ahnung’’ und läuft aus der Klasse.
Sophie ahnt schon das es irgendetwas mit dem Thema zutun hat und läuft ihr hinterher. ,, Warte’’ Was wollen sie denn? Wie heißt du denn fragt Sophie die Schülerin mit einem lächeln. ,, Anna’’ Sophie will wissen was los ist und bietet ihr an mit ihr kurz auf den Schulhof zu gehen Anna willigt auch ein. ,, Sag mal Anna wieso bist du darin denn gerade so ausgerastet und abgehauen’’ ,, Ach wissen sie die aus der Klasse meinen einfach immer sie sind die besten und haben von allem eine Ahnung dabei wissen die doch gar nichts’’ Sophie ist besorgt denn Anna fängt plötzlich an zu weinen und läuft davon. Sören kommt hinzu und fragt was los sei. Doch Sophie wusste es ja selber nicht. Sophie beschließt im Sekretäriat nach der Adresse des Mädchens zu fragen um zu ihr zu fahren. Sören informiert Susanne schon einmal über den neuen Fall. Als Sophie mit der Adresse wieder auf den Schulhof kommt machen die 2 sich sofort auf den Weg zu Anna. Schon draußen hören sie laute Streiterein auf das klingeln reagierte keiner. Auf einmal kommt Anna die Tür raus,, Was machen sie denn hier?’’ Sophie guckt sie mit großen Augen an denn sie hatte ein blaues Auge was sie in der Schule noch nicht hatte Sophie war geschockt und konnte erst einmal nichts sagen… Was hast du denn gemacht fragt Sören ,, Ach ich bin gegen den Tisch geknallt aber was wollen sie denn hier?’’ Entschuldigung aber du bist weinend vor mir weg gelaufen und hast jetzt ein blaues Auge ich mache mir sorgen was ist los? Fragt Sophie besorgt… doch bevor Anna antworten konnte kam schon ihr Vater ,, Anna mach die Tür zu ich glaub du Spinnst mach das du in dein zimmer kommst und knallt die Tür zu.
Sophie zögert nicht lange und informiert sofort Susanne die sich dann auch sofort auf den Weg zu der Familie macht.
Als Susanne ankommt hört sie die laut starken auseinander Setzungen hält es aber für besser erstmal zu warten ob Anna raus kommt und sie dann abzufangen um erst einmal zu fragen was überhaupt sache ist.
Es dauerte nicht lange da kam Anna weinend aus dem Haus gerannt Sophie steigt sofort aus dem Auto aus um sie abzufangen. ,, Anna!!!’’ Bitte was ist los rede mit mir was geht da in dem Haus vor sich… Susanne hatte schon die Polizei verständigt und ging zu Anna,, Anna was ist da drinnen los hat dein Vater dich geschlagen? Ja das tut er immer wieder seid 3 Jahren prügelt er täglich auf mich ein bitte machen sie was…. Susanne beschloss sofort was zu unternehmen doch was die Sache in der Schule anging wusste immer noch keiner was mit Anna los war in der Zeit wo Susanne sich um den Vater kümmerte beschloss Sophie mit Anna was spazieren zu gehen um Vertrauen aufzubauen. ,,Anna ich muss dich jetzt was fragen warst du schon mal Schwanger oder wieso hast du in der Schule so reagiert? Anna war entsetzt denn sie hatte nicht vermutet das Sophie das fragen würde doch sie wollte nicht länger schweigen sie wollte sich helfen lassen… Sophie bitte du musst mir helfen ich bekam vor einem Jahr ein Kind da war ich 15 es war nicht gewollt ich wurde missbraucht hatte keinen der zu mir stand ich habe das Kind zur Adoption frei gegeben weil ich nicht für das Kind sorgen konnte und mein Vater doch so aggressiv ist ich hab angst das es falsch war ich komme mit dem Missbrauch nicht klar bitte bitte hilf mir… Anna brach weinend zusammen Sophie setzte sich zu ihr auf den Boden und nahm sie in den Arm. ,, Anna es ist gut das du gesagt hast was los ist ich werde dir helfen ich werde mit dir zusammen versuchen das alles aufzuarbeiten aber bitte sag mir von wem wurdest du missbraucht`? Anna weinte nur noch und konnte kaum Antworten doch dann sah sie ihren Vater und zuckte zusammen Sophie hatte mühe sie noch festzuhalten und schließlich rannte Anna ein paar Meter und hatte sich auf die Wiese gesetzt. Susanne fragte was los sei und als Sophie ihr das erzählte war ihr schon fast klar es konnte nur ihr Vater sein Sophie näherte sich dem Mädchen vorsichtig ,, Anna war er es ist von ihm das Kind?’’ Anna wollte nicht mehr reden doch Susanne schaffte es ,, Anna wenn du mir das jetzt so sagst dann kann ich was dagegen tun ich werde ihn hinter Gitter bringen das verspreche ich dir er wird dir nie wieder etwas tun,, Anna antwortet mit einem zögerlichen und ängstlichem Ja.
Sophie zögerte keine Sekunde und nahm Anna fest in den Arm,, in Gedanken konnte sie das ganze nicht fassen…,, wir werden für dich eine Therapie suchen und du wirst in eine Wohngruppe kommen und es war nicht falsch was du getan hast du hast genau das richtige für dein Kind getan…,, Anna war beruhigt und lies sich vom Sophie und Sören in eine Wohngruppe fahren wo sie herzlich empfangen wurde auch eine Therapie fing Anna an und sie wurde ein glückliches Mädchen.

2 Jahre später traf Sophie Anna zufällig beim einkaufen.
,,Anna wie geht es dir? Was macht die Schule wie geht es dir in deiner Wohngruppe? Anna lief auf Sophie zu und sprang ihr vor Freunde in die Arme….Sophiee ich freu mich so dich zu sehen ich bin dir so Dankbar mir geht’s jetzt super gut und ich habe sogar einen Freund wir wollen bald Heiraten und eine Familie gründen ich bin so froh das ich dich damals hatte ohne dich wäre ich glaub ich jetzt nicht mehr.
Sophie freut sich über die Nachricht und lächelt,, Das habe ich gerne gemacht viel Glück mit deinem Freund bei der Hochzeit wär ich gerne dabei Anna lacht ja natürlich du wirst meine Trauzeugin Sophie lacht gut abgemacht.

Sophie war über glücklich sie so glücklich zu sehen. Und rief sofort Sören und Susanne an um ihnen alles zu erzählen.
3.1.12 15:35


Harte Zeit - von LadyAnonym

Sophie Koch und Sören Petersen wurden an die Bernstein-Gesamtschule gerufen, da sich eine Lehrerin große Sorgen um eine Schülerin macht. Nach der Ankunft der Schulermittler erfahren die beiden im Gespräch, dass die Schülerin namens Jana in letzter Zeit stark in ihren Leistungen abgesunken ist und oft weinend im Unterricht sitzt.
Sophie und Sören fangen nach dem Unterricht Jana ab und Sophie versucht gleich mit ihr zu sprechen. Jana schaut betroffen, als Sophie und Sören sich als Schulsozialarbeiter vorstellen und ihr klarmachen, dass sie ihretwegen hier sind. Sie blockt ab und läuft weg.
Am gleichen Abend fahren Sophie Koch und Sören Petersen zu Susanne Kaspary ins Büro, um ihr von dem neuen Fall zu berichten. Susanne bestätigt die Beiden darin, dass sie weiter an Jana dranbleiben sollen.
Also fahren Sören und Sophie am nächsten Tag wieder zur Bernstein-Gesamtschule, um nochmals zu versuchen, mit Jana zu sprechen. Sophie spricht sich mit Sören ab, dass sie erst einmal alleine mit dem verschlossenen Mädchen sprechen möchte. Sophie betritt das Klassenzimmer und erfährt von der Klassenlehrerin, dass Jana gerade weinend rausgegangen ist. Sophie sucht Jana und findet diese schließlich weinend auf der Toilette.. Jana sieht sehr aufgelöst aus und Sophie nimmt die 17-Jährige erstmal in den Arm. Dann frägt sie einfühlsam, was denn los ist. Jana antwortet schließlich, dass sie von ihrem Vater geschlagen wurde. Ein Jahr lang. Immer wieder. Er hat sie fertig gemacht. Psychisch und physisch. Sie fühlt sich so ungeliebt von ihm und so ungewollt. Die Erinnerungen lassen sie nicht mehr glücklich werden. Jana sinkt schließlich weinend zu Boden. Sophie nimmt die 17-Jährige noch einmal in den Arm und versucht ihr zu erklären, dass es eine Lösung gibt. Dabei entdeckt sie Janas Arme.. sie sind mit Schnitten versehen und alten Narben von ausgedrückten Zigaretten. Sophie erschrickt und nimmt die 17-Jährige, die sich kaum beruhigt hat noch einmal in den Arm.
Sophie und Jana gehen in einen leeren Raum in der Schule. Dort erklärt Sophie Jana, dass es ganz wichtig ist, dass sie eine Therapie macht. Sie kann ihre Erinnerungen alleine nicht mehr verarbeiten. Sophie bietet Jana an, dass sie diese übernehmen kann und ihr unbedingt helfen möchte. Sophie nimmt Jana noch einmal in den Arm und freut sich, als sie ein kleines Lächeln in Janas Gesicht entdeckt.
3.1.12 15:33


Veränderungen - von Jasmin

Sophie und Sören haben am Goethe-Gymnasium den Schulschwänzer Nico dazu gebracht, wieder in die Schule zu gehen. Bevor die beiden die Schule verlassen, will Sophie noch schnell aufs Klo. „Aber beeil dich!“, meint Sören. Als Sophie am WC ist, sieht sie ein junges Mädchen, das sich gerade übergibt. Besorgt fragt Sophie: „Ist alles in Ordnung bei dir?“ Das Mädchen antwortet nur knapp „Jaja“. „Ist dir schlecht oder bist d-“, doch da ist das Mädchen schon zur Tür hinaus. Verwirrt bleibt Sophie auf der Toilette

zurück. Als sie dann aus dem WC kommt, sieht sie das Mädchen, wie es gerade lautstark mit einem anderen Mädchen streitet. Dann dreht sie sich um und geht wütend weg. Sophie will wissen, was da los ist, und geht zu dem zurückgebliebenen Mädchen. „Hallo, ich bin Sophie, ich bin Schulsozialarbeiterin. Was ist denn da los mit euch zwei?“ „Ich heiße Antonia. Das war Hannah (15), meine eigentlich beste Freundin. Aber seit ein paar Tagen ist sie so komisch... Wir streiten nur noch, ich mache mir echt Sorgen.“ Antonia erzählt Sophie noch, dass Hannah in letzter Zeit extrem gereizt und launisch ist, aber auch sehr unglücklich wirkt. Sophie bietet

ihre Hilfe an, und Antonia nimmt diese gerne an. Dann kommt Sören um die Ecke. „Hier steckst du!“ Sophie stellt Sören und Antonia vor,

dann verabschiedet sich diese auch schon wieder. Sophie und Sören fahren ins Büro und erzählen Susanne dort von dem neuen Fall. Sie beschließen, am nächsten Tag wieder in die Schule zu fahren, um mit Hannah zu sprechen.Am nächsten Tag sehen die Schulermittler Hannah in einer großen Pause allein am Schulhof. Sophie und Sören gehen zu deren Freundin,

die ganz in der Nähe mit ihrer Clique steht. Sören fragt die Mädchen, ob ihnen was an Hannah aufgefallen ist. Die Freundinnen von Hannah erzählen, dass sie total anders geworden ist. „Sie redet kaum noch, unternimmt nichts mehr mit uns, sie ist nämlich lieber allein, und vor einer Woche hat sie plötzlich mit Tobi, ihrem Freund, Schluss gemacht! Einfach so! Ich versteh‘ sie echt nicht mehr.“ Sören fragt, wo er Tobi finden kann und macht sich dann auf dem Weg.

Während Sören Tobi sucht, geht Sophie auf Hannah zu, und als Hannah das bemerkt, springt sie auf und geht schnell weg. Aber Sophie lässt sich nicht abschütteln und geht ihr nach. „Hannah? Hannah, warte doch mal!“ Hannah bleibt stehen und funkelt Sophie wütend, aber auch unsicher an. „Hallo Hannah, ich bin Sophie vom Amt für Jugend, Familie und Soziales. Kann ich kurz mit dir sprechen?“ - „Wenn‘s sein muss.“ - „Ich wollte eigentlich nur nachfragen, ob bei dir alles OK ist. Deine Mitschülerinnen haben

nämlich erzählt, dass es dir in letzter Zeit nicht so gut geht.“ - „Mir geht es wunderbar. Kann ich jetzt gehen??“ Aber Sophie hat einen Verdacht und spricht Hannah ganz offen daraufan. „Kann es sein, dass du schwanger bist?“, fragt sie. Hannah schaut im ersten Moment entsetzt, aber dann ruft sie: „Nein! Und jetzt lass mich endlich in Ruhe!“ Sie dreht sich um und verschwindet schnell. In der Zwischenzeit hat Sören Tobi (16) gefunden. Er stellt sich vor und fragt nach Hannah.

Tobi erzählt: „Ja, also, das war ziemlich komisch. Wir waren seit ungefähr eineinhalb Jahren zusammen und letzte Wocheist sie dann hergekommen und hat Schluss gemacht, ohne Grund! Dabei sind wir total verliebt gewesen. Ich hab sie auch gefragt warum und so, aber sie hat gesagt, das ginge mich nichts an.“ Sören bedankt sich und geht dann Sophie suchen. Sophie erzählt ihm von ihrem Verdacht, und Sören glaubt das auch. Plötzlich sehen die beiden Hannah unter der Treppe sitzen, sie weint. Sören meint, er geht sich einen Kaffee holen, Sophie setzt sich neben Hannah. „Ich bin nicht schwanger“, sagt Hannah mit tränenerstickter Stimme. Sophie versucht

Hannah klar zu machen, dass das keine Schande ist und jedem Mädchen passieren kann. „Du kannst mir vertrauen“, sagte Sophie. „Ich will dir nur helfen.“ Hannah schweigt lange, aber dann schaut sie Sophie an und sagt leise: „Ich wollte das doch nicht. Was soll ich jetzt machen?“

Sie erzählt, dass sie vor einer Woche einen Test gemacht hat und als er positiv war, hat sie mit Tobi sofort Schluss gemacht, weil sie nicht wusste, was sie tun sollte. Sophie ist froh, dass Hannah es jetzt gesagt hat und tröstet das Mädchen. Sie bietet ihr an, mit ihr zu einer Schwangerschaftsberatung für junge Mädchen zu gehen, und Hannah nimmt das Angebot an.Zehn Tage später ist Hannah wieder fröhlich. Sie hat sich entschlossen, das Baby zu behalten. Als sie es Tobi erzählt,steht der voll hinter ihr und unterstützt sie. Die beiden sind wieder ein Paar und auch mit Antonia hat sich Hannah ausgesprochen. Sophie und Sören sind sehr zufrieden mit sich und feiern den gelösten Fall mit einer ordentlichen Pizza
3.1.12 15:32


Familie ist nicht immer toll - von Elfenmädchen

Sophie Koch und Sören Petersen wurden an das Kelheimer-Gymnasium gerufen, weil sich eine Lehrerin große Sorgen um eine Schülerin macht. Die Lehrerin berichtet, dass das Mädchen sich sehr verändert hat in der letzten Zeit. Sie schreibt schlechtere Noten, ist ruhiger geworden und außerdem ist der Lehrerin aufgefallen, dass sie auch bei 27°C lange Pullis anhat, was sie nicht verstehen kann. Sophie und Sören merken wie beunruhigt die Lehrerin ist und gehen deshalb in die Klasse des Mädchens. Von der Lehrerin haben sie erfahren, dass sie Merle heißt, 14 Jahre alt ist und in die Klasse 8a geht. Außerdem wissen sie jetzt, dass Merle’s Eltern geschieden sind und Merle keinen Kontakt zu ihrem Vater hat. Die Klasse hat gerade Sport, deswegen gehen Sophie und Sören zur Sporthalle und erkundigen sich bei ihrem Sportlehrer, wo Merle ist. Er sagt, dass sie nicht da ist. Die Schulermittler sind überrascht und fragen ihre Klassenkameraden, wo sie sein könnte. Niemand gibt eine konkrete Antwort, doch sie sagen, dass Merle sich sehr verändert hat. Sophie und Sören rufen Susanne an und berichten ihr von den Ereignissen des Vormittags.

Als sie gerade ins Büro fahren wollen kommt ihnen ein Mädchen entgegen, dass genau zu der Beschreibung der Lehrerin passt. Sie sprechen sie an, doch sie reagiert nicht. Sie scheint völlig abwesend zu sein. Sophie ist verwundert und geht dem Mädchen nach. Erst als Sophie sie am Arm greift, bleibt das Mädchen stehen. „Hallo, ich bin Sophie Koch. Ich bin vom Amt für Jugend, Familie und Soziales. Bist du Merle?“ , sagte Sophie. Das Mädchen zögert, doch dann antwortet sie: „Ähm ja, das bin ich. Was wollen Sie von mir?“ – „Deine Lehrerin und deine Klasse machen sich Sorgen. Sie sagen, dass du dich sehr verändert hast.“ Sie sagt: „Aha!“ , dreht sich um und geht. Aber Sophie lässt nicht locker: „Wieso haust du denn jetzt ab? Hey Merle?“ – Sie antwortet nicht. Vor dem Klassenzimmer dreht Merle sich um und sagt: „Macht es Spaß mir hinterher zu rennen? Ich hab jetzt Unterricht, also können Sie mich bitte in Ruhe lassen?!“

Sophie geht zurück zum Auto und sagt Sören, dass das Mädchen total abblockt. Die Beiden beschließen zu Merle’s Mutter zu fahren, deren Adresse sie ebenfalls von der Lehrerin erhalten haben. Als sie vor der Tür stehen und klingeln macht ihnen niemand auf. Sie beschließen nochmal zur Schule zu fahren und Merle nach dem Unterricht nach Hause zu fahren. Merle ist sichtlich genervt als die Schulermittler schon wieder vor der Klassenzimmertür stehen. „Merle, wir würden dich gerne nach Hause fahren! Wir waren vorher schon bei deiner Mutter, allerdings hat uns niemand aufgemacht!“ – „Was erwarten Sie? Meine Mutter arbeitet.“

Sophie ist aufgefallen, dass Merle auch heute, an einem warmen Sommertag, einen langen schwarzen Pulli anhatte. Als sie sie darauf anspricht blockt das Mädchen wieder total ab. Bei Merle zu Hause angekommen, steigt sie aus und sagt: „Danke für’s heimfahren.“ Sie dreht sich um und geht zielstrebig auf die Haustür zu. Als sie merkt, dass Sophie und Sören ihr nachgehen, wirft sie ihnen einen genervten Blick entgegen und sagt, dass sie verschwinden sollen.

Sophie merkt, wie aufgebracht das Mädchen ist und will sie nicht alleine lassen. Doch Merle weigert sich die beiden ins Haus zu lassen. Sören geht zurück zum Auto, ruft Susanne an und sagt, dass sie die Familie mal überprüfen soll. Sie sagt, es gibt nichts auffälliges, außer dass ihre Mutter den Führerschein verloren hat, wegen Alkohol am Steuer.

Währenddessen bestätigt sich Sophie’s Verdacht. Sie fragt Merle, ob sie ihr bitte mal ihre Arme zeigen kann. Sie sagt: „Nein!“ Doch Sophie lässt nicht locker. Sie nimmt ihren Arm und drückt fest zu. Merle zuckt vor Schmerz zusammen. Nun wehrt sich das Mädchen nicht mehr und Sophie kann ihre Arme anschauen. Narben über Narben. Lauter rote Striche. Sophie fragte sie, wieso sie das macht. Daraufhin steht Merle auf und versucht zu gehen. Sophie: „Merle, du kannst nicht immer abhauen. Ich möchte dir nur helfen und das weißt du ganz genau. Du kannst mir vertrauen. Und das ist langsam kein Spaß mehr!“ Merle merkt, wie sauer Sophie mittlerweile ist und sagt, dass Sophie es sich doch selbst anschauen soll. Sie gibt ihr den Haustürschlüssel. Sophie weiß nicht, was sie erwartet und ist deswegen auch dementsprechend nervös.


Auf den ersten Blick wirkt alles normal. Sie schaut in jedes Zimmer, im dritten Zimmer sieht sie eine Frau liegen. Vermutlich Merle’s Mutter. Sie will sie ansprechen, doch dann sieht sie die ganzen Bier- und Sektflaschen. Sie merkt wie betrunken ihre Mutter ist und ruft einen Krankenwagen. Danach geht sie wieder raus und Merle ist verschwunden. Sie geht zu Sören und die beiden fahren ins Büro.

Am nächsten Tag fahren sie wieder zur Schule, doch Merle ist nicht da. Unentschuldigt. Sie fragen sich rum, doch niemand weiß etwas. Am Abend spazieren die beiden durch den Park in der Nähe des Büro’s und sehen Merle auf einer Parkbank sitzen. Neben ihr eine Rasierklinge und eine Bierflasche. Eine leere Bierflasche. Sie sitzt dort mit angewinkelten Beinen, ihr Kopf liegt auf ihnen. Sören fragt, ob sie die ganz allein getrunken hat. Sie hebt den Kopf, nickt und die Schulermittler sehen ihre verweinten Augen. Sophie setzt sich neben sie, schaut ihre Arme an. Sie sieht 2 neue, sehr tiefe Schnitte. Sie sagt: „Merle, ich habe deine Mutter gestern betrunken gesehen. Ist das jeden Tag so?“ – „Ja.“ – „Sie ist im Krankenhaus, willst du sie sehen?“ – „Nein. Ich will sie nicht mehr sehen.“ – „Wie lange geht das schon so?“ – „Seit den letzten 3 Jahren. Sie hatte zwischendurch aufgehört, aber anscheinend hat sie es nicht geschafft.“ Merle bricht weinend zusammen, Sophie nimmt sie in den Arm. Merle setzte sich wieder gerade hin und sagt: „Ich hätte es so gerne jemandem gesagt!“ Darauf antwortet Sophie: „Aber warum hast du das nicht gemacht?“ – „Ich hatte Angst. Ich habe Zettel gefunden, auf die meine Mutter geschrieben hat, dass sie sich umbringen wird, wenn ich es jemandem sage. Ich wollte das nicht.“

Sophie nimmt sie wieder in den Arm und die Schulermittler bringen auch sie ins Krankenhaus, um ihre Schnitte am Arm behandeln zu lassen.

Ein paar Tage später haben Sophie und Sören einen Therapieplatz für Merle gesucht und wollen sie nun dort hinfahren. Sophie freut sich, als sie ein kleines Lächeln auf Merle’s Gesicht sah.
3.1.12 15:31


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